Wissenswertes zur Geschichte Asiens

foto von der chinesischen mauer

Die große Ausdehnung des asiatischen Kontinents mit den größten Gebirgsmassiven, Steppen und Flüssen der Erde machte eine einheitliche Entwicklung unmöglich. Es bestand ein starker Gegensatz zwischen den besiedelten, fruchtbaren Randländern und dem steppenhaften Zentralasien. Die Geschichte Asiens kann in vier Epochen eingeteilt werden.

Die Geschichte Asiens hat noch einiges mehr als nur die chinesische Mauer zu bieten.

Die Geschichte Asiens hat noch einiges mehr als nur die chinesische Mauer zu bieten. (c) neurolle – Rolf / pixelio.de

Die erste Epoche in der Geschichte Asiens – Frühe Hochkulturen

Die frühesten Hochkulturen entwickelten sich an den Stromläufen der asiatischen Randzonen, wie zum Beispiel am Indus, am Hwangho, am Euphrat und Tigris sowie am Nil.
Durch die Bewässerungsmöglichkeiten an den Stromufern nahm der Ackerbau rasant zu, die Viehzüchter wurden in die wenig fruchtbaren Steppenregionen verdrängt. Das fruchtbare Land wird stark besiedelt, so entstehen die ersten größeren Städte.

Auch der Bedarf an Metallen, wie zum Beispiel Erz zur Herstellung von Geräten zur Arbeitserleichterung, nimmt immer mehr zu.

Klassische Hochkultur Asiens

Unter Alexander dem Großen drangen europäisch-hellenistische Einflüsse bis über den Indus vor. Das römische Reich unter Trajan umfasste an asiatischem Besitz ganz Kleinasien, Syrien, Palästina, Armenien, Assyrien und Mesopotamien.

Die Entwicklung in der der Technik, besonders die Verarbeitung von Eisen, nimmt zu. Auch die Wissenschaft spielt eine immer größere Rolle. Die Griechen beleben enorm den Schiffsverkehr.

Über die Seidenstraße entsteht ein reger Handel zwischen dem Westen und den Osten. So entsteht ein reger Austausch von verschiedensten Gewürzen, der Seide, von Metallen und Glas.

Geschichte Asiens – das Mittelalter

Das ganze Mittelalter hindurch war Europa von kriegerischen Reitervölkern aus dem Osten bedroht. Nur die Kreuzzüge zwischen 1096 und 1270 brachten einen europäischen Gegenstoß.

Auch Vasco da Gama spielt eine Rolle in der Geschichte Asiens.

Auch Vasco da Gama spielt eine Rolle in der Geschichte Asiens. (c) Mariocopa / pixelio.de

Temüdschin, der später als Dschingis Khan bekannt wurde, konnte wieder eine politische Einigung des asiatischen Kontinentes erreichen. Seine Herrschaft erstreckte sich vom Pazifischen Ozean bis zum heutigen Ost-Iran.

In den Jahren 1271 bis 1291 reiste Marco Polo durch Hinterindien und China. Der Araber Ibn Battuta bereiste Indien und China. Durch ihn wurden die Chinesischen Weisheiten, wie die exakte Beschreibung der Schiffsbautypen, die Beschreibung zur Herstellung von Porzellan, das Papiergeld, sowie die Altersversorgung an uns übermittelt.

Die großen Entdeckungsfahrten und Eroberungszüge wurden durch Vasco da Gamas Indienreise 1497 bis 1499 ausgelöst. Kenntnisse, die vor allem aus dem Jahrhundert der Perserkriege, den Kreuzzügen und von den Handelsfahrten der Byzantiner stammten, waren im Mittelalter zwar teilweise verloren gegangen, gleichzeitig aber durch die Entdeckungsreisen in den fernen Osten erweitert worden. Ebenfalls bereits im 16. Jahrhundert drangen Kosaken ins Innere Nordasiens ein.

Geschichte Asiens – die Neuzeit

Die Philippinen wurden seit 1571 von den Spaniern besiedelt und beherrscht. In Hinterindien teilten sich England und Frankreich die Macht, die Portugiesen beschränkten sich auf die Entwicklung ihrer Küstenplätze in Indien.
Weitere wichtige Ereignisse in der Geschichte Asiens:

  • China und Japan wurden Mitte des 19. Jahrhunderts gezwungen, sich dem europäischen Handel zu öffnen.
  • Der Ausgang des 1. Weltkrieges brachte eine Neugliederung Vorderasiens durch die Zerschlagung des Osmanischen Reichs.

Im 2. Weltkrieg wurden 1941 Syrien und Libanon von Frankreich unabhängig. Der 2. Weltkrieg beendete die direkte europäische Herrschaft über Asien.
Vor allem die Türkei und der Iran bemühen sich ab 1991 um eine enge Kooperation mit den neuen muslimischen Republiken in Mittelasien, nämlich um Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan.

 

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