Türen – Veränderungen im Laufe der Geschichte

Türen gibt es viele verschiedene und das schon sehr lange. Wer die Tür erfunden hat und wo kann nicht genau eruiert werden. Ihre erste geschichtliche Erwähnung erfuhr die Tür im 8. Jahrhundert und wir gehen davon aus, dass es Türen gibt, seit die Menschen Wände und Häuser bauen. Türen dienten als Ein- und Auslässe und als Durchgänge. Damals wie heute wurden sie verschlossen und zugänglich gemacht.

Im Laufe der Zeit wurden sie in Bezug auf ihre Höhe immer größer, denn auch die Menschen wurden im Laufe der Jahrhunderte größer. Was einst ein loser Vorhang oder eine verschiebbare Platte war, wure im Laufe der Zeit weiterentwickelt und zu den Türen weiterentwickelt, wie wir sie heute kennen. So wurden Befestigungsmöglichkeiten erfunden, von der Schlaufe über den Riegel und letztendlich auch das Schloss – sichere Türen sind seit jeher das Primärziel beim Türenbau. Sie sollen jedoch auch optisch zum Gebäude passen und sich in die Gesamtansicht einfügen. Optisch ansprechende und stabile Türen, wie etwa von rekord, sind in der heutigen Zeit, in der die Zahl der Einbrüche zunimmt, eine lohnende Investition, ohne die Nachteile der Optik einer Stahltür hinnehmen zu müssen.

Die Türen Symbolik

Auch heute noch basieren viele Rituale und Bräuche auf der ganzen Welt symbolisch auf der Tür. Ob es nun der berühmte Mistelzweig ist, der zu Weihnachten über Tür gehängt, den sich Küssenden Glück verspricht, oder das ebenfalls glückbringende Hufeisen. In orientalischen Ländern ist der Brauch weit verbreitet ein blaues, augenförmiges Amulett über der Tür anzubringen, um den Bösen Blick des Besuchers abzuwenden.

Wer sich schon einmal gefragt hat, weshalb beim Karneval oftmals der Stadtschlüssel vom Bürgermeister an die Narren übergeben wird, dem wird klar, dass es hierbei um die symbolische Übergabe von Besitzverhältnissen geht. Der Bürgermeister, das Oberhaupt einer Stadt, übergibt einer anderen Partei die Befugnisse, über eben diese. Diese Tradition lässt sich jahrhunderteweit zurückverfolgen, als nach Belagerungen, eine Stadt durch die Übergabe des Schlüssels an die Belagerer übergeben wurde.

Sinn und Zweck der Türen – damals

Türen im Wandel der Zeit

In ihrer Grundfunktion haben sich Türen im Laufe der Jahrhunderte nicht geändert (c) Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Ein- und Auslässe waren Türen seit ihrer Erfindung zu allen Zeiten. Türen dienten seit jeher als Zugang zu Sicherung von Vieh in Umzäunungen, wie z.B. durch Heckenpflanzen, als Schutz vor Wind und Wetter, als Abgrenzung und Festigung. Selbstverständlich macht eine Tür lediglich dann Sinn, wenn sie beidseitig in ein Objekt übergeht, welches einen Raum, Platz oder ein Territorium abgrenzt. Simpel oder prunkvoll, von der einfachen Holztür bis zur pompösen Bronzetür erfülltem sie ihre jeweiligen Zwecke und werden bis heute immer weiter entwickelt.

Sinn und Zweck der Türen- heute

In der Ursprungsfunktion der Türen, einen Raum abzuschließen hat sich seit der Erfindung der Tür nichts geändert bis zum heutigen Tag nichts geändert. Heute ist die Tür inklusive ihrer schützenden Funktion, aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Konnten Türen noch bis vor nicht allzu langer Zeit unverschlossen bleiben, werden heute vorsichtshalber vielfach zusätzliche Sicherungen angebracht, um Unbefugten den Zutritt zu verwehren. Denn in der heutigen Zeit, in der Schmuck im Onlineshop gekauft werden kann und die Mittelschicht durchaus achtbares Vermögen in Form von Luxusgegenständen und anderen Dingen zu Hause anhäuft, ist es vielen von großer Bedeutung, ihr Hab und Gut auch entsprechend zu schützen. Türen lassen sich schieben, klappen oder falten, je nach Gusto und Einsatzgebiet. Sie haben eine Menge von Standards zu erfüllen, müssen baulichen Definitionen standhalten und werden vielfach mit Zusatzfunktionen ausgerüstet. Man denke da lediglich an Schallschutztüren, Sicherheitstüren, Strahlenschutztüren oder sich automatisch öffnende Türen.

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