Türen – Veränderungen im Laufe der Geschichte

Türen gibt es viele verschiedene und das schon sehr lange. Wer die Tür erfunden hat und wo kann nicht genau eruiert werden. Ihre erste geschichtliche Erwähnung erfuhr die Tür im 8. Jahrhundert und wir gehen davon aus, dass es Türen gibt, seit die Menschen Wände und Häuser bauen. Türen dienten als Ein- und Auslässe und als Durchgänge. Damals wie heute wurden sie verschlossen und zugänglich gemacht.

Im Laufe der Zeit wurden sie in Bezug auf ihre Höhe immer größer, denn auch die Menschen wurden im Laufe der Jahrhunderte größer. Was einst ein loser Vorhang oder eine verschiebbare Platte war, wure im Laufe der Zeit weiterentwickelt und zu den Türen weiterentwickelt, wie wir sie heute kennen. So wurden Befestigungsmöglichkeiten erfunden, von der Schlaufe über den Riegel und letztendlich auch das Schloss – sichere Türen sind seit jeher das Primärziel beim Türenbau. Sie sollen jedoch auch optisch zum Gebäude passen und sich in die Gesamtansicht einfügen. Optisch ansprechende und stabile Türen, wie etwa von rekord, sind in der heutigen Zeit, in der die Zahl der Einbrüche zunimmt, eine lohnende Investition, ohne die Nachteile der Optik einer Stahltür hinnehmen zu müssen.

Die Türen Symbolik

Auch heute noch basieren viele Rituale und Bräuche auf der ganzen Welt symbolisch auf der Tür. Ob es nun der berühmte Mistelzweig ist, der zu Weihnachten über Tür gehängt, den sich Küssenden Glück verspricht, oder das ebenfalls glückbringende Hufeisen. In orientalischen Ländern ist der Brauch weit verbreitet ein blaues, augenförmiges Amulett über der Tür anzubringen, um den Bösen Blick des Besuchers abzuwenden.

Wer sich schon einmal gefragt hat, weshalb beim Karneval oftmals der Stadtschlüssel vom Bürgermeister an die Narren übergeben wird, dem wird klar, dass es hierbei um die symbolische Übergabe von Besitzverhältnissen geht. Der Bürgermeister, das Oberhaupt einer Stadt, übergibt einer anderen Partei die Befugnisse, über eben diese. Diese Tradition lässt sich jahrhunderteweit zurückverfolgen, als nach Belagerungen, eine Stadt durch die Übergabe des Schlüssels an die Belagerer übergeben wurde.

Sinn und Zweck der Türen – damals

Türen im Wandel der Zeit

In ihrer Grundfunktion haben sich Türen im Laufe der Jahrhunderte nicht geändert (c) Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Ein- und Auslässe waren Türen seit ihrer Erfindung zu allen Zeiten. Türen dienten seit jeher als Zugang zu Sicherung von Vieh in Umzäunungen, wie z.B. durch Heckenpflanzen, als Schutz vor Wind und Wetter, als Abgrenzung und Festigung. Selbstverständlich macht eine Tür lediglich dann Sinn, wenn sie beidseitig in ein Objekt übergeht, welches einen Raum, Platz oder ein Territorium abgrenzt. Simpel oder prunkvoll, von der einfachen Holztür bis zur pompösen Bronzetür erfülltem sie ihre jeweiligen Zwecke und werden bis heute immer weiter entwickelt.

Weiterlesen

Die Garten Kultur im Wandel der Zeit

Die Garten Kultur im Wandel der Zeit?

Garten – mit diesem Begriff assoziiert man heutzutage einen gepflegten Rasen, anbei Rosenstämme oder sonstige Blumenbeete, die den Garten als Raum der Erholung und Entspannung aussehen lassen. Doch war dies auch früher so oder hat ein Wandel in der Garten Kultur stattgefunden? Diese und auch weitere Fragen sollen im Folgenden geklärt werden.

Eigenanbau: Notwendigkeit in Krisenzeiten

Garten Kultur befindet sich im Wandel

Ein Bild aus einer vergangenen Zeit – Garten Kultur im Wandel (c) gabriele Planthaber / pixelio.de

Noch vor einigen Jahrzehnten waren die Gartenflächen an den Eigenheimen wesentlich umfangreicher. Aufgrund der damals noch gering bebauten Fläche waren die Grundstücke um einiges größer, so dass die Bewohner neben ihrem Haus auch eine entsprechende Außenfläche zu versorgen hatten. Die damalige Garten Kultur wurde besonders in den Nachkriegsjahren durch die Eigenversorgung geprägt – sei es mit Viehhaltung wie zum Beispiel Hühnern, Schafen, Schweinen, etc. oder auch als Gemüseanbau bzw. Obstplantagen. Da die Arbeitslosenrate in der damaligen Zeit enorm hoch und hinzukommend die Armut auf den Dörfern entsprechend ausgeprägt war, war diese Methode der Eigenversorgung oftmals ein wichtiges Überlebensmerkmal vieler (Groß-) Familien.

Da viele Familien einen solchen Versorgungsstand aufwiesen – jedoch oft mit unterschiedlichen Produkten – fand ein regelrechter Tauschmarkt statt. So benötigten sie kein Geld als Zahlungsmittel und waren somit etwas unabhängiger von der damaligen wirtschaftlichen Lage.

Im Zuge der Industrialisierung und später auch der Globalisierung fand ein Garten Kultur – Wandel statt: da sich der Wohlstand der Bevölkerung – vorerst in den Städten, später dann auch auf dem Lande – langsam besserte und geregelte Arbeitsplätze mit regelmäßigen Gehältern angeboten wurden, waren die Bürger nicht mehr allzu sehr auf die Eigenversorgung der Garten Kultur angewiesen. So kam man bei der Garten Kultur immer mehr vom Vieh und dem Eigenanbau ab.

Die Garten Kultur heute: klein und bunt

Da die Bevölkerungsdichte immer weiter zunimmt und dementsprechend auch die bebauten Flächen, ist für das jeweilige Eigenheim oftmals – wenn überhaupt – nur noch ein kleiner Garten vorgesehen. Die gewandelte Garten Kultur sieht daher die Grünfläche heute eher als Luxus an, wo man Erholung und Entspannung erfahren soll. Es werden eher Zierpflanzen und wie etwa Rosen oder Buchsbäume gepflanzt und weniger Nutzpflanzen. Aber auch die ein oder andere Feierlichkeit bzw. Gartenparty findet in diesem Raum statt – umringt von diversen gepflegten Blumenbeeten und Accessoires, zum Beispiel Brunnen, Teichanlegen, und hohen Heckenpflanzen, die zumeist als Sichtschutz eingezogen werden.

Wie bereits beschrieben, hat in der Geschichte ein enormer Wandel der Garten Kultur stattgefunden. Was zuvor für die Versorgung der Familie genutzt wurde, dient nun der Freizeit und dem Spaß dieser.

Rosen in der Geschichte – Mythologie und Herkunft

rosenblüte

Rosen sind seit jeher sehr spezielle Blumen und werden von den Menschen kultiviert und mythisiert. Bei den alten Griechen ist die Rose der Göttin Aphrodite, bei den Römern der Venus geweiht. Der griechische Dichter Homer berichtet um ca. 750 v. Chr. seinerzeit bereits über stark blühende Rosen im Garten. Herodot, der als ‚Vater der Geschichtsschreibung‘ gilt beschreibt um 450 v. Chr. Pflanzen mit 6 Blütenblättern.

Um 600 v. Chr. hat Sappho, eine griechische Dichterin, die Rose als „Königin der Blumen“ besungen. Wie bereits auch Heckenpflanzen, wurden Rosen in der Antike ebenso kultiviert. Jedoch kam ihnen eine andere Bedeutung zu Teil.

Die Verwendung und Symbolik der Rosen

Während der Römerzeit wurden Rosen in Italien zur Parfümherstellung und als Heilpflanze kultiviert. Sie waren für die Römer ein sehr hohes Luxusgut – prunkvolle Festmahle waren von Rosenblüten übersät – sie schwelgten förmlich auf diesen zarten Gewächsen. Obwohl nicht gerade Pazifisten, viel eher dem Bellizismus zugeneigt, waren die Römer formschönen Pflanzen und Gewächsen sehr zugeneigt. Überliefert ist jedoch nicht, um welche Rosenarten oder -formen es sich gehandelt hat.

Rosen in der Antike

Die Kultivierung von Rosen lässt sich bis in die frühe Antike zurückverfolglen (c) Makrodepecher / pixelio.de

Das natürliche Wachstum der Wildrosen beschränkt sich auf die Nordhalbkugel. In Erscheinung tritt sie von China aus, über den Mittleren und Nahen Osten bis zu uns in Europa. Aber auch in Nordamerika wurden, in den luftigen Höhen der Rocky Mountains, fossile Funde freigelegt, welche ein geschätztes Alter von 25 Millionen Jahren aufweisen.

China ist das Herkunftsland der Kultivierung dieser einzigartigen Gewächse. Dort wurden diese Pflanzen bereits 2700 v.Chr. in Gärten angepflanzt. Die chinesischen Rosen haben seit der Renaissance die Züchtung eben dieser in Europa stark beeinflusst.

Rosen – Interessantes von A bis Z

Gärtnerisch wird zwischen Wild- und Kulturrosen unterschieden. Sie werden von den Menschen bereits seit weit über 2000 Jahren gezüchtet – mit unterschiedlichem Verwendungszweck. Rosen lassen sich in der Küche verarbeiten, es gibt ganze Kochbücher, die sich mit kulinarischen Erlebnissen dieser Pflanzen auseinandersetzen.

Rosen werden seit jeher als Heilpflanzen und in der Esoterik verwendet – für das Wohlbefinden, Wellness und Kosmetik in Produkten wie z.B. in:

  • Aromaölen
  • Badekugeln
  • Duftkerzen
  • Duft-Drops
  • Duftseifen
  • Duft-Teelichtern

…und viele weitere. Selbstverständlich können Rosen auch zu Dekorationszwecken verwendet werden oder – und das dürfte der klassische Verwendungszweck von Edelrosen sein – man verschenkt sie im Zeichen der Liebe.

Weitere Informationen zu Rosen finden sich hier.

Polfilter – die Geschichte des Polarisationsfilters

Der Polfilter – es gibt wohl kaum ein fotografisches Zubehörteil, welches so oft in Fotografie-Foren diskutiert und von etlichen Händlern als ultimatives Bildverbesserungsmittel angepriesen wird, wie der Polarisationsfilter. Würde man auch nur die Hälfte der Erzählungen glauben, die man zu lesen bekommt, so wären qualitativ hochwertige Polfilter immer noch ein absolutes Wunderding: Er reduziert Spiegelungen, kann diese aber auch verstärken, ebenso verstärkt er Kontraste, wie z.B. das Himmelblau oder die Farben eines Regenbogens, bei Landschaftsaufnahmen oder ermöglicht Einblicke in sonst undurchsichtige Fenster oder unter die Wasseroberfläche. Das Blattgrün in Naturfotos wird satter, das unerwünschte Glitzern beim Abfotografieren von Ölbildern wird beseitigt und die Mineralien auf Mikroskopieaufnahmen erscheinen deutlich leuchtender. Polfilter werden nicht nur für Objektive genutzt, sondern z.B. auch bei Sonnenbrillen. Polfilter dienen dazu, den Fotografen ein Produkt bereit zu stellen, womit sie die Möglichkeiten der potenziellen Aufnahmen erweitern können. Um sich entsprechendes handwerkliches Grundwissen anzueignen, ist man mit einem Fotografie-Studium zunächst am besten beraten. Die Geschichte der Fotografie überschneidet sich ab einem gewissen Zeitpunkt mit der der Polfilter und verläuft ab diesem Zeitpunkt in gewissem Maße parallel.

Polfilter – geschichtliche Entwicklung

Polfilter erweitern die Möglichkeiten von fotografischen Aufnahmen

Der Polfilter dient zum Filtern bestimmter Lichtwellenrichtungen (c) uschi dreiucker / pixelio.de

Ebenso wie etwa Glashütte Uhren, hat auch der Polfilter eine lange Geschichte hinter sich. Das Prinzip der Polarisation ist der Menschheit bereits seit Jahrhunderten bekannt. Bereits die Wikinger nutzten diesen Effekt, um ihren Standort auf hoher See auch bei trübem Wetter bestimmen zu können. Die Seefahrer des Nordens nutzten dabei einen sogenannten „Sonnenstein“, dessen physikalische Eigenschaften, ebenso wie die des Polarisationsfilters funktionierten.

Polfilter – Funktionsprinzip

Die Funktionsvielfalt eines Polarisationsfilters ist im Prinzip sehr eingeschränkt. Jedoch kann dieses Wenige an Möglichkeiten zu erstaunlichen Effekten führen bzw. zu deren Erzeugung verwendet werden, sofern die restlichen Bedingungen für eine gelungene Aufnahme stimmen. Was ist nun das Funktionsprinzip vom Polfilter? Kurz gesagt: Ein Polarisationsfilter filtert das Licht einer bestimmten Polarisationsrichtung aus.

Das Prinzip, dass sich Licht in Form von Wellen ausbreitet, dürfte jedem bekannt sein. Und Wellen haben eine Schwingungsrichtung, welche die sogenannte Polarisation des Lichtes bestimmt. Es gibt vertikale, ebenso wie horizontale Schwingungsrichtungen. Gewöhnliches Licht enthält eine gleichmäßige Mischung aller Richtungen – dies nennt man unpolarisiert, weil es sich keiner Richtung zuordnen lässt.

Unter bestimmten Umständen kann es jedoch auch sein, dass das Licht polarisiert ist. Dies bedeutet, dass das Licht bevorzugt Wellen einer bestimmten Polarisationsrichtung enthält und die gegenteilige, um 90° gedrehte Polarisation kommt nicht vor. Für unser Auge sind diese Unterschiede nicht wahrnehmbar, weswegen wir uns dieser Tatsache auch nicht bewusst sind.
Hier kommt der Polfilter ins Spiel: Er lässt Licht einer Polarisationsrichtung, sperrt jedoch die Lichtwellen der hierzu um 90° gedrehten Polarisationsrichtung. Um einzustellen, welche Richtung gesperrt werden soll, lässt sich der Filter in seiner Fassung drehen.

Ein Hinweis zum Schluss: Einen Polfilter muss man nicht weiter als um 90° drehen, was nämlich dem Unterschied zwischen seiner schwächsten und stärksten Wirkung entspricht. Dreht man ihn beispielsweise um insgesamt 180°, ist die Wirkung die, als hätte man ihn im Ursprungszustand belassen.

Folgend ein Ausblick auf weitere Themen:

Checkpoint Charlie

bild vom brandenburger tor berlin

Als Checkpoint Charlie bezeichnete man einen bekannten Berliner Grenzübergang zu Zeiten der DDR, als die Mauer noch stand. 1961 infolge des Mauerbaus an der Friedrichstraße errichtet, wurde Checkpoint Charlie erst im Jahre 1990, nach der Wiedervereinigung Deutschlands, abgebaut. Was viele Bürger nicht wissen, ist die Tatsache, dass Checkpoint Charlie lediglich vom kleinen Kreis der alliierten Militär- und Botschaftsangehörigen passiert werden durfte, für Zivilpersonen war der Durchgang am Kontrollpunkt in der Friedrichstraße nicht gestattet.

Neben diesem Berliner Grenzübergang Checkpoint Charlie, existierten noch zwei weitere. Gemäß dem internationalen Buchstabieralphabet waren dies Checkpoint Alpha, am Grenzübergang Helmstedt-Marienborn sowie Checkpoint Bravo in Dreilinden-Drewitz, an der heutigen A115. Voneinander abgeschirmt waren die beiden deutschen Staaten durch die Berliner Mauer.

Checkpoint Charlie – Hoffnung und Fluch zugleich

Checkpoint Charlie

Einer der Grenzübergänge an der Berliner Mauer war Checkpoint Charlie (c) Ich-und-Du / pixelio.de

Kontrollbaracke Friedrichstraße – Für viele DDR Bürger war der Checkpoint Charlie das Symbol für das Tor zur freien Welt – so nah und doch so fern. Es gibt unzählige Berichte und bestätigte Geschehnisse über Fluchtversuche, von denen einige gelangen, jedoch auch etliche mit dem Leben bestraft wurden.

Checkpoint Charlie war zudem der Ort, an dem es um Haaresbreite zum 3. Weltkrieg gekommen wäre, als sich im Oktober 1961 sowjetische und amerikanische Panzerverbände kampfbereit gegenüberstanden.

Dieser Ort in Berlin ist einer mit hoher gesellschaftlicher und politischer Bedeutung. Kaum ein Platz wird stärker mit dem grauenhaften Regime der DDR assoziiert, als dieser Grenzübergang. Ein Symbol sowohl für die Hoffnung und Sehnsucht nach Freiheit, welches jedoch auch schmerzlich bewusst machte, dass die Verhältnisse nicht so waren, wie man sie gerne hätte.

In der Geschichte Deutschlands wird der Checkpoint Charlie an der Friedrichstraße inmitten Berlins stets mit gemischten Gefühlen behaftet bleiben – je nachdem ob man aus der DDR kommt oder aus den neuen Bundesländern.

Checkpoint Charlie heute

Der Checkpoint Charlie zählt heutzutage definitiv zu den historischen Sehenswürdigkeiten Berlins. Zwar wurde die Kontrollbaracke im Juni 1990 bereits abtransportiert, doch befindet sich diese bis zum heutigen Tag im Berliner Alliierten Museum.

Das AlliiertenMuseum dokumentiert das Engagement und die Rolle der Westalliierten in Deutschland und Berlin in der Zeit von 1945 und 1994 und deren Beitrag zur Freiheit Berlins und Ostdeutschlands – es zeigt einen wesentlichen Teil der politischen und militärischen Geschichte des Kalten Krieges, der Zeitperiode zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Beginn der 1990er Jahre.

Je weiter das Kapitel der Mauer und damit des Checkpoint Charlie in die Vergangenheit reicht, desto weniger Menschen werden sich an die Kontrollbaracke in der Friedrichsstraße erinnern. Dass noch vor wenigen Jahren sowjetische Panzer durch Deutschland und die Straßen Berlins rollten, ist eine Tatsache an die heutzutage kaum noch jemand denkt, wenn er durch die deutsche Hauptstadt fährt.

Die Grenzübergänge in Helmstedt und Dreilinden sind, bis auf wenige Hinterlassenschaften in Form alter Grenzbauten, bereits vollständig in Vergessenheit geraten.

Diese Artikel könnten Dich interessieren:
Schmuck Onlineshop – die Evolution des Schmuckhandels und Glashütte Uhren – die Geschichte der Uhrmacherstadt.

Heckenpflanzen in der Antike und heute

Schmuck Onlineshop – die Evolution des Schmuckhandels

Von der Seidenstraße zum Schmuck Onlineshop

Ein Handel mit Schmuck, der aus Bernstein, Korallen oder Muscheln gefertigt worden war, fand zwischen Europa, Asien und Afrika, so wird vermutet, bereits zu prähistorischer Zeit statt. Doch erst in der Zeit der Han-Dynastie erfolgte ein regelrechter „Boom“. Seit dieser Zeit hat der Handel sein Gesicht stark gewandelt – vom historischen Marktplatz verlagerte sich der Erwerb von Luxuswaren ins World Wide Web. Ein hochwertiger Schmuck Onlineshop hat sich zum Steckenpferd traditioneller Juwelierhäuser in Sachen Schmuckhandel entwickelt

Schmuckhandel entlang der Seidenstraße

Antiker Schmuck

Schmuck galt bereits in der Antike als Statussymbol (c) Dieter Schütz / pixelio.de

Während der Han-Dynastie entstand ein regelmäßiger Überlandhandel durch Zentralasien. Der Transport der wertvollen Güter wie Schmuck fand auf Lasttieren entlang der Seidenstraße, die die Hochkulturen Chinas, Indiens und des Irans miteinander verband, statt. Die Handelsroute erstreckte sich über einen geographisch stark zergliederten Raum von der ostiranischen Hochebene bis zur Wüste Gobi. Die an der Seidenstraße gelegenen Städte waren Orte einer gehobenen geistigen und materiellen Kultur. Zu den begehrtesten Handelsgütern zählten Glasmalereien aus Syrien und Gewürze aus Indien.

Schmuckhandel im mittelalterlichen Europa

Das Aufleben des europäischen Handels war eng an die Entstehung des mittelalterlichen Städtesystems geknüpft. Wichtiges Merkmal einer Stadt war der Markt, auf dem Händler Güter wie Gewürze, Textilien oder Schmuck boten. Die Grenzen zwischen dem Klein-, Groß- und Fernhandel waren fließend. Gerade kostbare Ware wie Schmuck wurde häufig in kleinen Mengen über große Entfernungen transportiert, um auf den Marktplätzen angeboten zu werden. Im europäischen Fernhandel spielten vor allem italienische Städte eine wichtige Rolle. Aus Nordafrika und Asien wurden Luxusgüter wie Seidenstoffe aus Byzanz, Persien oder China, persische Wandteppiche, chinesisches Porzellan oder Juwelen importiert und anschließend reexportiert. Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Handelsgüter wie Spiegel, Glas und Schmuck in Italien selbst hergestellt.

Schmuck Onlineshop – Handel im Zeitalter des Internets

Schmuck Onlineshop

Wer einen Schmuck Onlineshop nutzen möchte, sollte z.B. seine Ringgröße kennen (c) Lupo / pixelio.de

Der Internethandel ist kein neues Phänomen – heutzutage sind bereits zahlreiche Onlineshops etabliert und erfolgreich. Ist der Erwerb von Schuhen, Kosmetik-Artikeln und Konzerttickets zur willkommenen Routine geworden – so hat der Erwerb von teurem Schmuck in einem Schmuck Onlineshop bislang auf sich warten lassen. Ein Schmuck Onlineshop richtete sich lange Zeit vor allem an Kinder oder Jugendliche, die aus bunten Perlen eigenen Modeschmuck kreieren konnten. Der Kauf von hochwertigem Schmuck oder gar kostbarem Schmuck in einem Onlineshop schien bis vor „Kurzem“ noch undenkbar. Wer einen teureren Diamantring erwerben wollte, ging zum Juwelier seines Vertrauens und nutze nicht die Möglichkeit vom Schmuck Onlineshop.

Schmuck Onlineshops traditioneller Juwelierhäuser

Online-Handel scheint auch für traditionelle Juwelierhäuser immer interessanter. So zogen bekannte Juweliere wie Wempe – vor allem für hochwertige Glashütte Uhren und ausgefallenen Schmuck bekannt – in den vergangenen Jahren mit einer passablen Internetpräsenz für Online Schmuck nach. Der Vorteil: der Schmuck Onlineshop eines bekannten Juweliers weist deutlich höhere Chance einer Etablierung auf. Der Kundenkreis besteht bereits und wird erweitert. Zudem sendet der Online Auftritt eines guten Juweliers ein positives Signal in Sachen Schmuck Onlineshop. Das Statement ist klar: Online Schmuck ist hochwertig und kostbar – Skepsis gegenüber einem Schmuck Onlineshop kann abgelegt werden.

Heckenpflanzen in der Antike und heute

Viele Gärtner sehen in ihrem Grundstück ein Gebiet für Arbeit, aber auch Entspannung und Erholung. Bei dem Aufenthalt im Garten möchten die Meisten nicht von Nachbarn oder Passanten beobachtet werden können. Heckenpflanzen haben sich dabei als ein natürlicher Sichtschutz bewährt und das bereits seit Hunderten von Jahren. Bereits zu Zeiten der Antike werden Hecken als Gestaltungselement im Garten erwähnt. Im Spätmittelalter wurden Heckenpflanzen beispielsweise als Umzäunung des Ackerlandes oder sogar, wenn die jeweiligen Heckenarten es zuließen, zur Futtergewinnung bewirtschaftet. Ganz besonders im Barock und in den Landschaftsparks Großbritanniens wurden Hecken zur Abtrennung einzelner Teile einer Parkanlage verwendet.

Heckenpflanzen und ihre Konkurrenten

Eine der zahlreichen Nutzungsarten von Heckenpflanzen

Der Einsatz von Heckenpflanzen als Gestaltungselement im Garten (C) siepmannH / pixelio.de

Heckenpflanzen mit vollem Blattwerk haben den Vorteil, dass sie im Sommer keine Blicke in den Garten ermöglichen, doch im Winterhalbjahr den Blick freigeben.

Aber nicht nur Heckenpflanzen eignen sich als Sichtschutz für den Garten. Einige Gärtner entscheiden sich für einen Zaun oder eine Mauer, um die Abgrenzungen des eigenen Gartens gegen die Blicke von fremden Leuten zu schützen. Jedoch sind Zäune und Mauern gegenüber Heckenpflanzen in ihrer Anschaffung recht kostenintensiv. Zudem müssen sie in gewissen Abständen mit Farbe versehen werden, denn nur so ist gewährleistet, dass das Grundstück keinen verwahrlosten Eindruck vermittelt.

Heckenpflanzen Pflege

Hat eine Heckenpflanze eine bestimmte Höhe erreicht, so muss sie etwas zurückgeschnitten werden, um dem Wildwuchs keinen freien Lauf zu lassen. In der Regel ist diese Arbeit zwei- bis dreimal im Jahr erforderlich und hängt von der Geschwindigkeit ab, wie schnell die Pflanzen wachsen. Neben dem Schneiden bedarf eine Hecke keiner besonderen Aufmerksamkeit. Bei extremer Trockenheit ist es trotzdem ratsam die Pflanzen zu gießen, ansonsten sind die meisten Exemplare sehr robust und überstehen durchaus auch etwas längere Dürreperioden. Allerdings möchten die meisten Gärtner ein dichtes Blattwerk haben, in dem Fall ist es angebracht, in regelmäßigen Abständen zu bewässern. Das Wissen um sachgerechtes Anlegen von Hecken und die Pflege von Heckenpflanzen veranlasste z.B. bereits im 18. Jahrhundert Lehrer einer Berliner Realschule zur Einführung eines praktischen Schulfachs mit diesem Schwerpunkt. Verschiedene Heckenpflanzen wie Koniferen und andere Garten Pflanzen gibt es bei vielen Online-Anbietern.

Heckenpflanzen zum kreieren von Irrgärten

Heckenpflanzen Labyrinth

Bereits in der Antike werden Heckenpflanzen als Gestaltungselement im Garten erwähnt (c) Alexandra Kaiser / pixelio.de

Heckenpflanzen haben auch den Vorteil, dass diese nicht so schnell von Einbrechern überwunden werden können. Eine Mauer oder Zaun haben die Täter oft mit einem kühnen Sprung schnell überwunden, was bei einer dichten Hecke wesentlich schwieriger wird. Eine Gestaltungsform mit langer Tradition sind Heckenlabyrinthe, im deutschen Sprachgebrauch auch als Irrgärten bekannt, welche den Orientierungssinn des Besuchers zum reinen Vergnügen täuschen. Ihre Geschichte lässt sich bis ins Thüringen des späten 16. Jahrhunderts zurückverfolgen, von wo aus sie sogar Ozeane überwanden und die Idee des Labyrinths aus Heckenpflanzen von Kontinent zu Kontinent trugen.

Glashütte Uhren – die Geschichte der Uhrmacherstadt

Bevor Glashütte Uhren zur Galionsfigur der sächsischen Stadt wurden, musste viel passieren …

Der Ort Glashütte bekam im Februar 1506 das Stadtrecht, doch bevor er zur Produktionsstätte für präzise Glashütte Uhren werden konnte, durchlief er eine kleine „Durststrecke“. Durch den Fund von Silbererz, konnten die Bewohner der Stadt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen 150 Jahre in Wohlstand verbringen. Doch dann kamen Kriege und mit diesen kamen Seuchen – der Bergbau kam zum Erliegen und die Menschen hungerten. Es herrschte große Not in der Gegend.

Historische Glashütte Uhren

Die Geschichte der Glashütte Uhren begann Mitte des 19. Jahrhunderts (c) Erwin Lorenzen / pixelio.de

Die sächsische Landesregierung wollte dem abhelfen und rief Anfang der 1840er Jahre dazu auf, eine Industrie aufzubauen, um die Armut der Gegend zu lindern und somit eine Wirtschaft aufzubauen. Der Uhrmachermeister Ferdinand Adolph Lange begann, um den Menschen Arbeit zu geben, mit 15 Lehrlingen Taschenuhren zu produzieren. Er fertigte Pendeluhren und Chronometer an und führte ein neues Masssystem ein. Es war ein Glück für Glashütte, denn damit begründete F.A. Lange die Glashütter Uhrenindustrie – es begann der Aufstieg der Stadt Glashütte als Uhrmacherstadt.

Die Glashütte Uhren Historie besagt, dass Lange durch seinen Ruf viele weitere Fachleute nach Glashütte zog, z.B. Moritz Grossmann, der mit dazu beitrug Glashütte weltberühmt zu machen. Er arbeitete mit F.A. Lange an Verbesserungen der Messwerkzeuge und Uhren. Moritz Grossmann ist es zu verdanken, dass im Mai 1878 die Deutsche Uhrmacherschule eröffnet werden konnte. Es wurden viele einzelne Uhrenbetriebe eröffnet, die viele Zulieferbetriebe und Werkstätten nach sich zogen und so den Menschen zu Arbeit und Wohlstand verhalfen.

Die Herstellung der Glashütte Uhren im Umbruch

Die Stadt Glashütte hat eine wechselvolle Zeit hinter sich. Während des zweiten Weltkrieges fusionierten einige kleine Uhrmacherbetriebe zu Glashütte Uhren. Nach dieser unruhigen Zeit wurde 1994 die Produktpalette der Glashütte Uhren aufgewertet. Zu den angesehenen Modellen der Anfangszeit kamen die hochwertigen Uhren mit neuester Technologie und Funktionen wie:

  • Mondphase
  • Gangreserveanzeige
  • ewiger Kalender

Das Glashütte Uhren Museum

Das Unternehmen Glashütte Uhren gründete das „Deutsche Uhrenmuseum Glashütte“, das 2008 eröffnet wurde. Im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte werden mehr als 400 einmalige Exponate gezeigt. Glashütter Taschen-und Armbanduhren verschiedener Epochen, Werkzeuge, Chronometer und neuwertige Modelle, die die Perfektion der Glashütter Uhrmacherkunst belegen. Glashütte Uhren sind anspruchsvolle und der Zeit angepasste, hochwertige Uhren von traditionsreicher Herkunft.

Bellizismus

Der Bellizismus ist dem Begriff Kriegstreiberei gleichzusetzen, denn im Gegensatz zum Pazifismus unterscheidet sich dieser in der Anschauung, so wird in der Politik mit diesem Begriff die Befürwortung oder Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln begründet. Mit dem Begriff Bellizismus verbindet sich ein bitterer Beigeschmack, so wird dieser auch als Schimpfwort angesehen, denn Bellizisten sehen es überhaupt nicht gern, wenn man sie als solche bezeichnet. Eng mit dem Begriff Bellizismus verbunden: Krieg, der von den Befürwortern sogar als Druckmittel eingesetzt wird. Deshalb werden militärische Mittel nicht unbedingt als alleiniges Mittel zur Durchsetzung politischer Interessen eingesetzt oder befürwortetet, sondern darüber hinaus im Zweifelsfall friedlichen Mitteln vorgezogen.

Der Bellizismus – Ziele der Bellizisten mit der Befürwortung des Krieges

Historische Kanonen - Bellizismus reicht weit zurück

Bellizismus beschränkt sich nicht nur auf eine bestimmte Epoche – vom Mittelalter zur Neuzeit galt Krieg bei Befürwortern stets legitim (c) Thomas Max Müller / pixelio.de

Politiker sehen in der Befürwortung des Krieges oftmals die Durchsetzung eigener Interessen als letztes Mittel, um einer eventuellen Bedrohung durch Diktatoren oder Terroristen entgegenzutreten. Für den Fall, dass alle Versuche einer Konfliktlösung mit friedlichen Mitteln zum Scheitern verurteilt sind, ist der Einsatz militärischer Mittel die letzte Option dieser Bedrohung oder Gefahr entgegenzutreten. Bellizisten setzen somit Kampf und Gewalt, aber auch den Einsatz militärischer Mittel zum Zweck einer kriegerischen Auseinandersetzung als höchst problematisches Element des Umgangs mit anderen Staaten oder Nationen voraus.

Oftmals wird der Bellizismus von seinen Befürwortern mit der, auf kriegerische und aggressive Auseinandersetzung ausgelegten menschlichen Natur begründet. Diesem Gedanken stehen die Pazifisten entschieden entgegen, die der Meinung sind, dass der Mensch Gewalt an sich von Grund auf ablehnt. Durch den sogenannten Militarismus, würde dem Mensch ein falsches Bewusstsein zu Grunde gelegt, welches seiner inneren Natur völlig entgegen steht.

Beispiele in der Geschichte, in denen die Befürwortung des Krieges eine wichtige Rolle spielte

Ein Beispiel für Bellizismus, also der Nutzung kriegerischer Handlungen zur Durchsetzung eigener Interessen, ist die Zeit des Faschismus. So hatten sich Hitler und Mussolini dieser Mittel bedient und eigene Ziele und Interessen mit kriegerischen Auseinandersetzungen konsequent durchgesetzt. Antifaschisten, Kommunisten oder Minderheiten sollten mit dessen Hilfe beseitigt oder im schlimmsten Falle sogar vernichtet werden. Auch in der heutigen Zeit gibt es zahlreiche Beispiele dafür, dass Bellizisten sich immer wieder militärischer Mittel bedienen, um die politischen Ziele mit Gewalt durchzusetzen.

Die Zeit des Nationalsozialismus, ist ein gutes Beispiel für die gelungene Transferierung des Bellizismus von einzelnen Personen, in dem Falle Politikern, auf das gesamte Volk. Je intensiver der Bellizismus ausgelegt und ausgelebt werden soll, desto totalitärer und bevormundender muss die staatliche Führung dem Volk gegenüber stehen. Dadurch entfernt man sich natürlich umso mehr von demokratischen Verhältnissen, welche als Grundlage des Freien Geistes und Willens von jedem einzelnen Menschen angestrebt werden. Allein dadurch lässt sich bereits eine Wertung in Bezug auf die Aussage der Bellizisten treffen, die der Meinung sind, dass der Bellizismus eher der menschlichen Natur entspricht, als der Pazifismus.

Bellizismus in der Neuzeit

Der Bellizismus ist kein Relikt aus vergangenen Tagen der stürmischen Konflikte und Kriege, sondern wird auch heute noch von zahlreichen, leider auch mächtigen Herrschern vertreten, wenn auch sehr abgeschwächt und regional eingegrenzt. Dies liegt vor allem daran, dass das alte Europa der verfeindeten Großmächte mittlerweile durch etliche Bündnisse, wirtschaftliche und militärische Kooperationen zusehends vom Bellizismus zur Weltansicht in Form des Pazifismus gewechselt ist. Den Bellizismus vertreten und propagieren lediglich noch einige konservative Hardliner , die politisch um etliche Jahrzehnte in der Vergangenheit hängengeblieben sind. In der Neuzeit Europas hat diese Form der Politik und Führung keinen Platz mehr.

Bellizismus in der Neuzeit: Außerhalb Europas

Außerhalb Europas bietet sich jedoch ein anderes Bild. Im nahen Osten, sowie im Süden Amerikas gibt es immer noch zahlreiche Länder und Landesabschnitte, in denen der Krieg bzw. militärische Handlungen innerhalb der Gesellschaft tief verankert sind. Staaten, in denen der Militarismus ein essentieller Bestandteil der Politik der Führungsriege darstellt, sind oftmals durch Bürgerkrieg und Unruhen gespalten und kaum berechenbar. An der Macht sitzen oftmals Führer aus dem Militärapparat, die die Thesen des Bellizismus mit aller Macht verfechten und sämtliche Hilfe für die Armen und benachteiligten verweigern.

Für mehr Informationen zum Thema Bellizismus siehe hier: Die Militarisierung europäischer Gesellschaften im langen 19. Jahrhundert – Universität Freiburg

Zuckerguss selber machen

Bevor der industrielle Erfolg im Bereich der Lebensmittel-Herstellung Einzug hielt, war das Zubereiten von vielen Speisen nur Zuhause möglich. Doch obwohl die häusliche Produktion von Lebensmitteln wie Brot mit dem Fortschritt der Lebensmittelindustrie endete bzw. starkt zurückging, werden einige Speisen bis heute noch bevorzugt selber gemacht. Ein Beispiel – der Zuckerguss!

Zuckerguss selber machen

Für Cupcakes Zuckerguss selber machen

Man kann Zuckerguss selber machen und bunte Cupcakes herstellen (c) LolMicrostock / pixelio.de

Der Zuckerguss wird vor allem dazu benutzt Plätzchen zu dekorieren, bietet aber auch ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Der Guss besteht, wie der Name schon sagt, aus Zucker und einer Flüssigkeit. Wer Zuckerguss selber machen möchte, muss also „lediglich“ Puderzucker mit einer Flüssigkeit wie Wasser, Saft oder Rotwein zu einer geschmeidigen Masse verrühren.

Wann der Zuckerguss zum ersten Mal seinen Einsatz in der Küche fand, ist heute nicht mehr nachzuvollziehen, doch klar ist, dass das Zuckerguss selber Machen weit zurückreicht. Ein Beispiel hierfür – die Berliner Pfannkuchen. Bereits im 18. Jahrhundert waren die damals entstandenen „Pfannkuchen“ mit einer Glasur aus Zucker übergossen.

Tipps und Tricks wie Sie Zuckerguss selber machen

Wenn man Zuckerguss selber machen möchte, braucht man nicht allzu viele Utensilien. Da es sich um kein ausladendes Kocherlebnis handelt, werden lediglich folgende Dinge benötigt:

  • Schüssel oder…
  • Topf
  • Löffel oder…
  • Schneebesen
  • evtl. Mixer oder Pürierstab

Zusätzlich benötigt man folgendes an Lebensmitteln:

  • 250g Puderzucker
  • 3-4 Esslöffel Flüssigkeit (Wasser,Saft, Likör etc.)

Die Flüssigkeiten sind aufgrund der Tatsache nicht näher bestimmt, da man ohne Ausnahme frei wählen kann, was man als Basis für den Zuckerguss verwendet. Auch alkoholische Getränke sind als Flüssigkeitsbasis beim Zuckerguss selber Machen, möglich.

Hat man den Zuckerguss erfolgreich verrührt, sollte man ihn sofort verwenden, da er sonst mit der Zeit hart wird. Also bestreicht man seine Plätzchen damit und man kann sie dann auch noch mit Schokoladenstreusel etc. bestreuen. Um dem Zuckerguss ein einzigartiges Geschmackserlebnis zu geben, nutzt man statt Wasser beispielsweise Rotwein. Der Vorteil von Rotwein ist, dass der Guss eine rötliche Färbung und gleichzeitig einen besonderen Geschmack bekommt. Für intensivere Farben lassen sich Lebensmittelfarben benutzen. Andere geeignete Flüssigkeiten sind Milch, Likör, Tee und Saft – je nachdem welchen Geschmack man möchte, benutzt man diese statt des Wassers.

Ein Standard Rezept zum Zuckerguss selber machen

Zunächst einmal verrührt man den gesiebten Puderzucker mit warmem Wasser zu einer geschmeidigen Menge. Je nach Geschmack lässt sich statt des Wassers auch Zitronensaft verwenden, egal ob selbst gepresst oder gekauft.

Wichtig ist das richtige Mischverhältnis von Puderzucker und Flüssigkeit. Benutzt man zu viel Wasser, ist die Masse zu dünnflüssig, zu wenig jedoch macht die Masse klumpig. Eine gute Richtlinie ist: auf ca. 50 g gesiebten Puderzucker einen Teelöffel Flüssigkeit. Ist der Zuckerguss zu flüssig, kann es sein, dass er verläuft oder in die Plätzchen einzieht, sodass man ihn nicht mehr sieht.

Nun folgen einige Tipps, wie man den Zuckerguss natürlich einfärben sowie ihm zusätzlich eine andere Geschmacksrichtung geben kann.

Zuckerguss selber machen: Blaubeeren-Lila

Möchten Sie diesen Zuckerguss selber machen, benötigen Sie zusätzlich zum Wasser und dem Puderzucker noch 30g Heidelbeeren. Dazu noch 2 EL Wasser und beides mit dem Pürierstab ganz fein mixen. Dieses Heidelbeermus vermischen Sie nun mit 250g Puderzucker unter Beihilfe eines Schneebesens. Anschließend den Zuckerguss mit einem Löffel auf dem Gebäck verteilen.

Zuckerguss selber machen: Spinat-Grün

Möchten Sie den grünen Zuckerguss selber machen, so erhitzen Sie lediglich 50g Spinat und 2 EL Wasser in einem Topf. Pürieren Sie den Spinat fein und gießen ihn durch einen Teefilter. Verrühren Sie nun zwei EL Spinatwasser, das Spinatpürree, einen EL Zitronensaft und 250g Puderzucker. Fertig ist ihr selbstgemachter grüner Zuckerguss auf natürlicher Basis.

Zuckerguss selber machen: Rote Beere-Pink

Möchten Sie diesen pinken Zuckerguss selber machen, nehmen Sie drei EL Rote-Beete-Saft, einen EL Zitronensaft und 250g Puderzucker in einer Schüssel. Pürieren ist hierbei nicht erforderlich, da Sie lediglich den Saft der Roten Beete verwenden. Viel Spaß mit einem knallig pinken Zuckerguss.

Zuckerguss selber machen: Möhren-Apricot

Möchten Sie diesen Zuckerguss selber machen, verrühren Sie lediglich zwei EL Möhrensaft, einen EL Zitronensaft sowie 250g Puderzucker zu einem glatten Zuckerguss. Anschließend müssen Sie lediglich noch den Zuckerguss auf dem Gebäck verteilen.

1 2 3 4