Hinduismus – Kreislauf von Leben und Tod

Hinduismus Gott Ganesha

Der Hinduismus ist mit rund 900 Millionen Anhängern die drittgrößte Weltreligion nach dem Islam (1,6 Mrd.) und dem Christentum (2,3 Mrd.). Der Hinduismus stellt eine Religion dar, die aus Indien stammt und wie das Christentum aus vielfältigen Strömungen besteht, die sich teils erheblich unterscheiden.

Man beruft sich jedoch auf eine gemeinsame Tradition, um eine einheitliche Gemeinschaft der Hindus zu bemühen. Der Hinduismus ist der einzige bis heute einflussreiche Polytheismus. Zentral ist der Glaube an eine Reinkarnation im Lebenskreislauf, aus dem es gilt, herauszukommen. Weiterlesen

Im Wandel der Zeit: Die Ausbildung im Einzelhandel

grafik ausbildung im einzelhandel

Der Einzelhandel geht in der Geschichte weit zurück und unterliegt einem stetigen Wandel. Die umsatzstärksten Bereiche im Einzelhandel stellen dabei heutzutage Lebensmittel, Mode, Technik, Haushalt, Einrichtung und Gesundheit dar.

Insgesamt wurden im Jahr 2013 im Einzelhandel, ohne die online Verkäufe, rund 433,7 Milliarden Euro umgesetzt. Somit ist der Einzelhandel eines der größten Wirtschaftssubjekte und eine Ausbildung im Einzelhandel ist ein solider Berufsstart.
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Buddhismus – Religion ohne Gott und Kirche

buddha statue

Der Buddhismus ist eine der fünf Weltreligionen mit geschätzt 400 Millionen Anhängern und hat zunehmend philosophischen und religiösen Einfluss auf die Kultur des Westens. Die Lehre ist ausgesprochen umfangreich, es existieren verschiedene Richtungen mit ganz verschiedenen Sichtweisen (z. B. Zen-Buddhismus, Lamaismus).

Buddhismus – Glaube

Buddhismus - Meditation

Buddhismus – Mensch als unsterbliches, geistiges Wesen (c) Dr. Stephan Barth / pixelio.de

In dieser Religion geht es um das Erkennen, dass der Mensch in erster Linie ein unsterbliches geistiges Wesen ist, das zwar einen Körper hat, dieser den Menschen aber nicht ausmacht.

Der buddhistische Glaube lehrt, dass der Körper wie ein Kleid für die Seele ist, das beim Sterben abgelegt und bei der Wiedergeburt wieder angelegt wird.

Durch den Kreislauf von Tod und Wiedergeburt geht der Mensch so lange, bis er absolut frei von Wünschen ist und alle negativen Handlungen durch gutes Handeln ausgeglichen hat.

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Fahrrad Geschichte – vom Laufrad zum modernen Fahrrad

Schnell Fortbewegen wann immer man möchte – mit dem Fahrrad ist dieser Traum möglich geworden. Doch wie hat sich das Fahrrad in der Geschichte entwickelt? Womit fing es an und wer hatte die Idee für das erste Fahrrad?

Fahrrad Geschichte – Beginn 19 Jhd

Die Fahrrad Geschichte begann mit der Laufmaschine von Drais.

Die Fahrrad Geschichte begann mit der Laufmaschine von Drais. (c) Wilfried Steinacker / pixelio.de

Angefangen hat die Geschichte des Fahhrads bereits 1817. In diesem Jahr wurde die erste Laufmaschine in Frankreich unter dem Namen „Vélocipède“, welches von Karl Drais erfunden und patentiert wurde, vorgestellt.

Diese Laufmaschine hatte zunächst nur Armstützen anstatt eines Lenkers. So war das Lenken mit dem Laufrad noch nicht möglich. Später veränderte Drais das „Fahrrad“ so, dass das Vorderrad gedreht werden konnte und so ein Lenken möglich war.

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Die Dynastien Chinas – ein kurzer Überblick

Ein Teil der Geschichte Asiens ist die spannende, vielfältige Geschichte der Dynastien Chinas. Eine Periodisierung der chinesischen Geschichte wurde zwar häufig unternommen, doch es brachte selten das gewünschte Ergebnis. Aus mehreren kleinen eroberten Kaiserreichen entstand letztendlich das große Kaiserreich China – auf Basis verschiedener Dynastien Chinas.

Dynastien Chinas: Umstritten? Nachweisbar?

Die Dynastien Chinas beginnen mit der Xia-Dynastie, die von ca. 2200 v. Chr. bis ca. 1800 v. Chr. gedauert haben soll. Ihre historische Existenz ist wissenschaftlich aber sehr umstritten. Hingegen wissenschaftlich nachweisbar ist die Shang-Dynastie, welche vom 16. bis Mitte des 11. Jahrhundert v. Chr. angedauert hat. Ihr Stammgebiet lag in Shanxi und in Henan: Die Shang wurden später von den aus Westen einfallenden Turkstämmen verdrängt.

Dynastien Chinas – politische Stabilität

Die Sui-Dynastie, die von 581 bis 618 herrschte, nahm eine Vielzahl von Projekten in Angriff, um die zentrale Struktur des Reiches wieder herzustellen und die neugewonnene politische Einheit auch wirtschaftlich zu nutzen. So wurde der Ausbau des Binnenschiffverkehrs vorangetrieben und der Kaiserkanal wieder schiffbar gemacht. Die Grundlagen für die Blütezeit Chinas war somit gelegt.

Im Kaiserpalast regierten zwei der Dynastien Chinas: die Ming und die Qing-Dynastie.

Im Kaiserpalast regierten zwei der Dynastien Chinas: die Ming und die Qing-Dynastie. (c) Claus Bünnagel / pixelio.de

Die Tang-Dynastie, in Besitz der Macht von 618 – 906, sah einen Höhepunkt in der staatlichen und kulturellen Entfaltung des chinesischen Reiches. In der Administration wurden Verfahrensweisen eingeführt, die noch bis 1911 ihre Gültigkeit hatten. Der Kontakt mit Japan und den Ländern des südlichen und westlichen Asiens führte zu einem regen Austausch mit fremden Kulturen und Religionen. Die Reichhaltigkeit dieses kulturellen Lebens merkte man vor allem an den zahlreichen Kunstwerken in der Malerei, Poesie, wie chinesische Weisheiten und Literatur. Der Einfall von mongolischen Stämmen kündigte den Zerfall der Dynastien Chinas an, wozu es zwischen 907 und 960 schließlich auch gekommen ist: Das Reich zerfiel in viele kleine Machtbereiche.

In den Jahren 960 -1279 konnte das Reich unter der Song-Dynastie wieder vereint werden. In ihre Zeit fällt ein vorher nicht gekannter Aufschwung der Geldwirtschaft: 1024 wurde das Papiergeld eingeführt, wodurch die verschiedenen Wirtschaftsbereiche wesentlich belebt wurden. In der Song-Dynastie wog die Autorität des Kaisers nicht so schwer wie in anderen Dynastien Chinas – Der Kontakt zu den Ministern war stattdessen wesentlich enger.

Niedergang der Dynastien Chinas

Die Qing-Dynastie war die letzte aller Dynastien Chinas, sie sah noch einmal ein Aufblühen der traditionellen Kultur im chinesischen Reich. Die auch im Westen bekannten Kaiser Kangxi und Qianlong förderten die Wissenschaft und die Künste, indem sie Jesuiten als Astronomen und Maler an ihren Hof holten. Weiter sammelten sie die Editionen der chinesischen Klassiker.
Doch bereits im frühen 19. Jahrhundert setzte der Niedergang des Reiches ein. Die Regierung konnte sich zwar gegenüber dem einheimischen Rebellen behaupten, aber sie stand den steigenden imperialistischen Angriffen auf ihre Solidarität und ihr Territorium immer hilfloser gegenüber. Nach mehreren vergeblichen Versuchen gelang es Sun Yat-sen und seiner Partei, 1911 das Kaiserhaus zu stürzen: China wurde eine Republik.

Vom handgeknüpften Orientteppich zum Designerteppich

Die Geschichte der Teppiche von den Nomadenteppichen bis hin zum exklusiven und äußerst teuren Designerteppich ist lang und facettenreich. Wir geben einen kleinen Einblick in die Welt der Teppiche und erklären, wie die Teppichknüpfer zu Beginn des 13. Jahrhunderts von Handwerkern zu Künstlern wurden und wie heute der moderne Designerteppich die Welt erobert.

Geschichte des Orientteppichs

Teppich aus dem Pasyryktal

Der bisher älteste, erhaltene Teppich der Welt. Quelle: Wikimedia

Teppiche gibt es schon seit gut 2500 Jahren. Der älteste erhaltene Teppich stammt aus der Äußeren Mongolei und wurde in einem Grab von einem russischen Forscher entdeckt. Durch das südsibirische Eis wurde der bisher älteste Teppich der Welt über die Jahrhunderte in einem äußerst guten Zustand konserviert. Die Motive des Sensationsfundes bestehen aus feinen Darstellungen von Hirschen, Reitern und kreuzähnlichen Ornamenten (s. Bild links).

Zunächst waren Teppiche, ähnlich wie Fell, nur funktionale Einrichtungsgegenstände, die das Zelt oder Unterkunft gegen die Kälte des Bodens isolieren sollte. Weil er aber hauptsächlich in Zelten zum Einsatz kam, etablierte sich der Begriff „Nomadenteppich“ als Gesamtbezeichnung für Teppiche. Die Teppiche wurden aber auch als Matratze genutzt, als Ersatz für einen Tisch oder als Zeltbehang, um sich vor Wind und Kälte zu schützen.

Die hohe Kunst der Orientteppiche

Der Übergang zu den künstlerischen Orientteppichen gestaltete sich fließend: Der Teppich gewann auch eine immer größere ästhetische Bedeutung. Aus dem bloßen Einrichtungsgegenstand wurde ein Schmuckstück, mit dem man seinen Wohlstand zeigen konnte. Deshalb wandelte sich auch das Knüpfen von Teppichen immer mehr von einem Gebrauchshandwerk zu einem Kunsthandwerk, dem sich eine wachsende Anzahl von Teppichknüpfern verschrieb.

Im 16. Jahrhundert zierten Orientteppiche aus der Türkei die Häuser von reichen Händlern in Konstantinopel. Wir wissen noch heute, wie diese Schmuckstücke ausgesehen haben, da Maler wie Hans Holbein d.J. und Lorenzo Lotto in ihren Gemälden mitaufgenommen haben. Der erste Teppich kam aber bereits viel früher durch Alexander der Große nach Europa, der ihn 330 v. Christus aus seinen Eroberungsfeldzügen aus Asien mitbrachte.

Orientteppiche in Europa

Mit den Eroberungszügen der Mamelucken kam der Teppich schließlich auch zu Beginn des achten Jahrhunderts über Spanien ins Abendland. Da auch bei den West- und Mitteleuropäern Teppich nicht nur als Einrichtungsgegenstands, sondern auch als Schmuckstück beliebt war, entwickelten sich auch in Frankreich und England nach und nach kleine Teppich-Manufakturen, die allerdings nicht mit den Produkten der geschickten Knüpfer aus dem Orient mithalten konnten.

Bis in die heutige Zeit hinein hat sich der Teppich-Trend gehalten, obwohl der ursprüngliche Sinn des Teppichs mittlerweile von Vlieswolle und Bodenheizungen erfüllt wird. Daher wird gerade der Designerteppich heute als Schmuckstück ins Wohnzimmer gelegt, im Trend ist momentan der Retro-Look.

Wie entsteht der Designerteppich im Vintage-Look?

der designerteppich auch ein karierter teppich sein

Ein neu zusammengestellter Designerteppich (c) Karl-Heinz Liebisch / pixelio.de

Um einen echten Designerteppich zu erhalten, setzen sich die Hersteller heute nicht mehr an den Knüpfstuhl und knüpfen ihren eigenen Teppich, sondern kaufen alte Teppiche und Auktionen und Großmärkten und bereiten diese wieder auf – ähnlich wie es mit altem Goldschmuck geschieht. Dabei orientiert man sich grob an drei verschiedenen Arbeitsschritten:

  • Waschen: Ist der zukünftige Designerteppich gekauft, wird er zuerst einmal in einer speziellen Lauge gewaschen, was ihm den Vintage-Look verleiht, den man auch von Jeans kennt. So bekommt der Teppich an einigen Stellen Ausbleichungen, die ihn älter aussehen lassen, als er ist.
  • Ausbessern: Je nachdem, in welchem Zustand man den Teppich verkauft bekommt, sind einige Nachbesserungsarbeiten nötig – selbst bei einem Vintage Designerteppich. Immer beliebter wird auch der zusammengeflickte Designerteppich: So werden alte Teppiche nach dem Waschen in quadratische Teil zerschnitten und zu einem neuen Teppich zusammengenäht.
  • Verbessern: Der letzte Arbeitsschritt ist das refurbishen, sprich den Designerteppich noch einmal mit bestimmten Elementen aufzumöbeln. So werden nachträglich noch einmal neue Muster in den Teppich gestickt oder besondere Fransen an den Teppich angenäht.

Museen mit Orientteppich-Ausstellungen

Bei diesen Museen lohnt der Besuch, wenn man sich die Originale anschauen möchte:

  • Metropolitan-Museum (New York)
  • Viktoria and Albert Museum (London)
  • Museum für Kunsthandwerk (Wien)
  • Türk-ve-Islam Eserleri Müzesi (Istanbul)
  • Pergamonmuseum (Berlin)

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Die Dynastien Chinas

Alter Goldschmuck – Geschichte und Wert

Goldhändler raten dazu, alten Goldschmuck, der nicht mehr getragen wird, weil er möglicherweise beschädigt ist, in Angesicht der Höhe des Goldpreises zu verkaufen.

Alter Goldschmuck – die Geschichte

Alter Goldschmuck aber hat noch einen ganz anderen Wert, im Lauf der Geschichte kamen ihm verschiedenartige Bedeutungen zu.
Schon die alten Ägypter wählten teure Preziosen als Grabbeigaben für ihre Toten, Goldschmuck spielte eine wichtige Rolle bereits in der Antike. Der Glanz und das Gewicht des edlen Materials haben Menschen von jeher in seinen Bann geschlagen, Gold wird seit der Kupferzeit gewonnen. Das Alte Testament weiß vom Goldenen Kalb zu berichten, Gold diente neben Weihrauch und Myrrhe als Geschenk zur Geburt von Jesus Christus. Es wird seit Jahrtausenden zu Ringen, Ketten und Armbändern verarbeitet, die auch für rituelle Zwecke Verwendung fanden.

Die Entwicklung des alten Goldschmucks

In jüngerer Zeit gibt ein aufgeprägter Stempel Auskunft über den Reinheitsgehalt, durch seine Legierung mit anderen Metallen ändern sich die Farbe, sein Wert und die Beständigkeit. Liegt der Feingehalt bei einem Anteil von 750, hat das Gold 18 Karat, die höchste Reinheitsstufe findet sich mit 999 im Feingold.

  • Feingehalt 333 (33,3%) bedeuten 8 Karat
  • Feingehalt 585 (58,5%) bedeuten 14 Karat
  • Feingehalt 750 (75,0%) bedeuten 18 Karat
alter Goldschmuck ist seit Jahrhunderten beliebt

alter Goldschmuck ist seit Jahrhunderten beliebt. (c) Dieter Schütz / pixelio.de

Alter Goldschmuck ist seit Menschengedenken angefertigt worden, Schätzungen zufolge wurde etwa die Hälfte von insgesamt über 150.000 geschürften Tonnen dazu genutzt. Auch auf der Insel Kreta wurden Werkzeuge zur Herstellung von Schmuck gefunden, deren Entstehungszeitraum Tausende Jahre vor Beginn der christlichen Zeitrechnung zurückdatiert worden ist. In der Anfangszeit waren es vor allem verkleinerte Darstellungen von Menschen, Tiere und Pflanzen, zu deren Abbildung alter Goldschmuck hergestellt worden ist.
In der Zeit des Mittelalters beschränkte man sich meist darauf, das edle Metall in Form von Ringen am Körper zu tragen. Erst im 15. Jahrhundert nahm alter Goldschmuck, etwa in Verbindung mit emaillierten Reliefs, wieder ausschweifendere Formen an, zweihundert Jahre später wurden Perlen und Edelsteine darin gefasst, im darauf folgenden Jahrhundert standen vor allem korrespondierende Schmuckstücke wie Colliers, Armreifen, Broschen und Krönchen im Vordergrund.

Alter Goldschmuck ab dem 19. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert begann man im Zuge von Ausgrabungen damit, Jahrtausende alte Schmuckstücke nachzuahmen und dabei durch die inzwischen verfeinerte Technik noch zu verbessern. Der Jugendstil beeinflusste die Herstellungsweise des Goldschmucks durch die Verbreitung floraler Muster. Seinen Wert bezieht alter Goldschmuck neben seiner Einzigartigkeit und Seltenheit vor allem als Dokument einer bestimmten Epoche, das dem damals verbreiteten Lebensstil Ausdruck gibt. Wertvoll ist alter Goldschmuck besonders als Einzelstück, das in einem modernistisch geprägten Ambiente einen wirkungsvollen Kontrast abgibt. Sich davon zu trennen, sollte nicht leichtfallen, zumal es kaum einen Ersatz dafür geben kann. Der Goldwert geht über das Materielle hinaus.


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Die Geschichte der Uhr

Was ist eine Uhr? Ein simpler Zeitmesser oder steckt mehr dahinter? Unter Uhr versteht man im weitesten Sinn zunächst jede Vorrichtung, bei der ein beobachtbarer Vorgang mit gleichbleibender Geschwindigkeit abläuft und zur Zeitmessung benutzt wird.

Die Geschichte der Uhr reicht weit zurück und ist ein durchaus interessantes Unterfangen

Wann begann die Geschichte der Uhr?

In der Geschichte der Uhr ein beliebtes Modell: die Sanduhr.

In der Geschichte der Uhr ein beliebtes Modell: die Sanduhr. (c) Traumtaenzerin / pixelio.de

Die Geschichte der Uhr begann schon vor tausenden Jahren, zunächst versuchten die Menschen mit Blick auf Sonne und Mond den Wetterverlauf besser einzuschätzen. Die älteste erhaltene Uhr ist eine Wasseruhr aus dem Jahr 1500 vor Christus, sie steht heute in einem Museum in Kairo. Um 500 vor Christus wurde in Sparta die erste Sonnenuhr aufgestellt. Wasser- und Sonnenuhren waren in den nachfolgenden Jahrhunderten, zum Teil auch schon mit Schlagwerk, die bestimmenden Zeitmesser.

875 erfand Alfred der Große, König von England, die Kerzenuhr, bei der die Zeit durch Abbrennen einer Kerze gemessen wird. Diese Art der Zeitmessung wurde vor allem für Klöster wichtig.

Auch die allseits beliebte Sanduhr war eine häufig genutzte Zeitmessemethode, da sie vielfältig eingesetzt werden konnte. Allerdings ist sie erstauntlicherweise erst seit dem Mittelalter bekannt!

Um 1300 tauchten dann die ersten Räderuhren auf, die von Gewichten angetrieben wurden und ab 1400 gab es schließlich auch Uhren mit Federantrieb. Leonardo da Vinci skizzierte 1494 die erste Pendeluhr, 1510 konstruierte der Nürnberger Peter Henlein die ersten Taschenuhren. Im Jahre 1612 baute der Schweizer Jost Bürgi die erste Pendeluhr, 1656 erfand Christian Huygens völlig unabhängig eine Pendeluhr mit Spindelhemmung, wenig später auch eine Uhr mit Spiralfeder als Antrieb. Die uns heute geläufige Form der Armbanduhr entstand um 1843. Um die Zeit in der Geschichte der Uhr erschienen die ersten Uhren, die nicht mehr mit einem Schlüssel, sondern über ein Räderwerk aufzuziehen waren.

Mechanisch bis digital – Geschichte der Uhr über eine lange Zeitspanne

Mechanische Uhren werden durch ein Gewicht, das, an einer Kette hängend, langsam abläuft, oder durch eine gespannte Spiralfeder angetrieben. Das Räderwerk ist ein in Rubinen gelagertes Getriebe mit Zahnrädern verschiedener Zähnezahl. Bei Automatikuhren wird die Antriebsfeder über ein Schwunggewicht durch Bewegungen des Armes automatisch aufgezogen, während Pendel- und Kirchenuhren meist ein Schlagwerk besitzen.

Geschichte der Uhr – die Weiterentwicklung

Elektrische Uhren sind entweder mechanische Uhren mit Batterieantrieb oder, so wie heute, überwiegend Quarzuhren. Neben den batteriebetriebenen Uhren, deren Batterien heute Laufzeiten bis zu fünf Jahren erreichen, gibt es auch Uhren, die ihre Energie durch Nutzung der Sonnenenergie selber gewinnen. Die geschieht durch die Nutzung von Temperaturunterschieden der sie umgebenden Luft oder sogar von Temperaturschwankungen der Haut. Damit könnten diese Uhren theoretisch eine ewige Laufzeit erreichen.

In der Geschichte der Uhr vom unbezahlbaren Einzelstück zur Massenware

Quarzuhren kommen fast gänzlich ohne mechanisch bewegte Teile aus, die für sie benötigten integrierten Schaltungen sind heute als elektronische Massenware sehr kostengünstig herstellbar. Diese Uhren erreichen auch, abgesehen von den Atomuhren, die größte Genauigkeit. Solche Massenware kriegt man heute günstig gekauft, es gibt allerdings auch wertvolle Stücke wie die Glashütte Uhren, die einen hohen Einzelwert haben.

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Die griechischen Götter

Ein wichtiger Bestandteil der griechischen Geschichte und Mythologie, wie Sokrates, sind die griechischen Götter. Die zwölf wohl bekanntesten griechischen Götter sind die olympischen. Es gab allerdings mehr als zwölf olympische Götter im Laufe der Zeit, nur waren es maximal zwölf gleichzeitig.

Wir erzählen Ihnen etwas über drei der bekanntesten griechischen Götter: Zeus, Poseidon und Hermes.

Die griechischen Götter Zeus, Poseidon und Hermes

Die griechischen Götter: War der griechische Gott Zeus in schlechter Stimmung, hieß dies nichts gutes für das Wetter.

War der griechische Gott Zeus in schlechter Stimmung, hieß dies nichts gutes für das Wetter. (c) marco / pixelio.de

Zeus

Zeus ist einer der wohl bekanntesten griechischen Götter. Er war der oberste Gott im antiken Griechenland und Vater der zwölf olympischen Götter.
Die Haupttitanen Kronus und Rhea waren die Eltern des Zeus, verheiratet war er offziell mit Hera – seiner eigenen Schwester. Gerüchten zufolge war der griechische Gott jedoch berücktigt was die Liebe anging.

„Herr der Gerechtigkeit“ war einer seiner Titel, er sorgte dafür, dass diejenigen, die logen bestraft wurden. Zudem war das Wetter in den Händen Zeus‘. Hatte er schlechte Laune, würde es regnen, blitzen und stürmen. Sonnenschein verhieß, das Zeus in guter Stimmung war.

Symbole des Zeus‘ sind der Adler, der Blitz und die Waage.

Poseidon

Auch Poseidon ist ein Kind der Haupttitanen Kronus und Rhea. Er ist der griechische Gott der Meere und galt als schlechtgelaunt und gierig. Als Gott der Meere hatte Poseidon, zusätzlich zu einem Palast auf dem Olymp, einen Palast tief unten im Meer. Dieser war geschmückt mit allerlei Kostbarkeiten und der bevorzugte Aufenthaltsort von Poseidon.

Übernatürliche und natürliche Phänomene, wie Stürme und Erdbeben, könnten von dem Miesepeter der griechischen Götter verschuldet worden sein. Poseidons Dreizack besaß eine ungeheure Macht und konnte Böses anrichten. Die Fähigkeit den Frieden wiederherzustellen besaß er allerdings auch.

Poseidons Symbole sind der Dreizack und der Delphin.

Der schnellste unter den griechischen Göttern: Hermes

Hermes war der schnellste der griechischen Götter. (c) Templermeister / pixelio.de

Hermes

Hermes war Sohn des großen Gottes Zeus und der Bergnymphe Maia. Er gilt als listiger unter den griechischen Göttern und hatte stets einen Streich in petto.
Durch ein hohes Maß an Intelligenz wurde Hermes zum Gott des Handels. Zudem durfte er als einziger der olympischen Götter Himmel, Erde und die Unterwelt besuchen.
Charakteristisch für Hermes waren die Flügel an seinen Sandalen, die ihm zum schnellsten der griechischen Götter machten.

Ein Symbol des Hermes‘ ist der Äskulapstab, ein Stab der von zwei Schlangen umringt ist. Diesen erhielt er vom griechischen Gott Apoll.

Weitere griechische Götter

  • Aphrodite
    • Göttin der Schönheit
  • Apoll
    • Gott der Sonne und der Musik
  • Ares
    • Gott des Krieges
  • Artemis
    • Göttin der Jagd
  • Athena
    • Göttin der Weisheit
  • Demeter
    • Göttin der Landwirtschaft
  • Dionysus
    • Gott des Weines
  • Hades
    • Gott der Unterwelt
  • Hephaistos
    • Gott der Metallurgie
  • Hera
    • Göttin der Familie
  • Hestia
    • Göttin des Herds und Heims

 

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