Legendäre Konstrukteure – auf der Spur von da Vinci, Zeppelin und Wright

briefmarke mit leonardo da vincis flugmaschine

Viele Jahrtausende hat es gebraucht, bis der Traum des Menschen, wie ein Vogel zu fliegen, in Erfüllung ging. Klugen Köpfen, ausgesprochenen Tüftlern und Konstrukteuren mit Herz, ist es zu verdanken, dass etwas fast Unglaubliches gelingen konnte. Sei es nun Leonardo da Vinci, der Wissen durch Beobachtungen aus der Natur vermittelte, Otto von Lilienthal, welcher physikalische Grundlagen erarbeitete oder die Brüder Wright, die aus diesen Grundlagen schöpften. Alle sind Pioniere in der Geschichte der Luftfahrt.

Vom Wegbereiter zum Konstrukteur der Neuzeit

Konstrukteur Kunst

Konstrukteur Kunst vergangener Tage (c) JörgBrinckheger / pixelio.de

So „simpel“ die Errungenschaften vergangener Zeiten auch scheinen, sie ebneten den Weg für die moderne Luftfahrttechnik, die immer größere Sprünge nach vorne macht. Eine besonders spannende Entwicklung im Bereich der Lüfte, die durch den Wunsch nach Ökostrom und alternative Energien entstehen, ist zum Beispiel die Solar Impulse 2.
Die „Solar Impulse 2“ – ein Flugzeug, das lediglich auf Sonnenenergie als Treibstoff setzt. Nach einem erfolgreichen Testflug, steht für 2015 die Umrundung der Welt auf dem Fahrplan – der Erfolg bleibt abzuwarten.

Doch auch im weniger abenteuerlichen Teil der Luftfahrt stehen die Motoren nicht still. Ob Konstrukteure, Ingenieure oder Mechaniker …“Die prognostizierte positive Entwicklung des Luftfahrtmarktes wirkt auch weiterhin als wahrer Jobmotor“, so das Unternehmen „AviationPower„, das dieses Jahr sein 10 Jähriges feierte.

Die Geschichte des Flugs

Das Flugzeug ist das jüngste Verkehrsmittel und blickt in seiner Entwicklung auf eine lange Geschichte zurück. Dabei sind die Pioniere der Luftfahrt bestimmt nicht die, welche tatsächlich geflogen sind. Inspiriert waren die Menschen schon in der Antike, hier war das Fliegen allerdings als Attribut und Privileg der Götter zu verstehen. In Zeiten des Mittelalters assoziierte man das Fliegen mit Hexen, Feen oder Dämonen.

Wirklich wissenschaftlich fundierte der Gedanke, einen Körper in der Luft fortzubewegen, erst zu Zeiten der Renaissance. Hier war es Leonardo da Vinci (1452-1519), ein Universalgenie, der im Jahr 1493 erste Ansätze bildete, mit dem Entwurf eines Helikopters. Allerdings gelang mit diesem noch nicht der Flug. Aber er war seiner Zeit weit voraus und schaffte einen großen Ansatz, welcher später von großer Wichtigkeit war.

Entscheidend war auch Entwurf eines Luftschiffes im Jahr 1670 durch Francesco de Lana, einem katholischen Jesuiten. Egal welcher dieser Konstrukteure, sie haben ihren Job gut gemacht, denn bis heute profitieren die Fachkräfte der Luftfahrtechnik davon.

Von Lilienthal über Wright bis Zeppelin!

Konstrukteur Visionen

Visionen (c) Rudolpho Duba / pixelio.de

Es sind wohl die legendärsten unter den Konstrukteuren und bis in die Gegenwart große Vorbilder. Viele engagierte Konstrukteure, Fluggerätemechaniker, technische Zeichner oder Ingenieure der heutigen Zeit würdigen diese Leistungen, setzen sie in ihrem Job um und entwickeln sie weiter.

Vielleicht ist es heute etwas einfacher, aufgrund der vielen technischen Möglichkeiten, aber dennoch sorgt ein Job in der Luftfahrt für Überraschungen und verleitet zum Erfinden und Entdecken.

So sah es damals vermutlich auch Otto Lilienthal (1848-1896), welcher die physikalischen Grundlagen des Fliegens als Erster erarbeitete. Er baute Gleitflugapparate, die er selbst beim Fliegen erprobte. Leider kostete ihm das auch sein Leben, da sich das Fluggerät noch nicht stabil steuern ließ.Beruhend auf den Erkenntnissen und Erfahrungen Lilienthals, gelang den Brüdern Wright mit einem selbst gebauten Flugzeug im Jahr 1903 der erste bemannte Motorflug.

Wilbur Wright (1867-1912) beschrieb diese Errungenschaft wie folgt: „Der deutsche Ingenieur Otto Lilienthal lieferte wohl den größten Beitrag zur Lösung des Flugproblems, der je von einem Mann geleistet wurde.“

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts starteten die Versuche, einen Luftballon lenkbar zu machen. Hier entdeckte Graf Zeppelin (1838-1917),ein studierter Maschinenbauer, Chemiker und Staatswissenschaftler, das große und schnelle Luftschiffe zur äußeren Formhaltung und zur Aufnahme von Kräften ein starres Innengerüst haben müssen. Es entstand das „Starr-Luftschiff“.

Als Abenteurer der Luftfahrt lassen sich die Luftpioniere von damals und heute bezeichnen. Nach wie vor werden sie dringend benötigt, um den Spuren von da Vinci, Wright und Zeppelin zu folgen.

Interesse für Geschichte geweckt? Die Hochschule Weingarten bietet einen detaillierten Überblick zum Thema „Fliegen„.

 

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